Hamburg (dpa/lno) - Die in Hamburg gestrandeten "Lampedusa-Flüchtlinge" dringen auf eine Arbeitserlaubnis in der Hansestadt. "Wir sind Facharbeiter und haben Kenntnisse und Fähigkeiten, die hier gebraucht werden", sagte ein gelernter Schweißer am Dienstag. Angesichts des Fachkräftemangels gebe es Arbeitgeber, die die Afrikaner brauchen könnten, hieß es bei der Unterstützergruppe: "Die Arbeit ist da, es fehlt aber die Arbeitserlaubnis." Die "Lampedusa-Flüchtlinge" appellierten an den Hamburger Senat, mit ihnen über eine Lösung zu reden. Eine Arbeitserlaubnis sei die Grundlage, um sich eine eigenständige Existenz aufbauen zu können.