Flensburg (dpa) - Trainer Mirko Slomka sieht in der deutschen Nationalmannschaft ein Vorbild für den Fußball-Bundesligisten Hamburger SV. Der moderne Fußball sei extrem komplex und schnell geworden. "Diese Komplexität müssen wir im Team bearbeiten und nicht mit Einzelkönnern. Kurz: weg von Alphatieren, hin zu einer Art Schwarmintelligenz", sagte Slomka dem "Flensburger Tageblatt" (Samstag). "Alle arbeiten perfekt zusammen - defensiv wie offensiv. So eine Mannschaft kann den Titel erreichen."

Die Kritik des HSV-Investors Klaus-Michael Kühne an seinen Fähigkeiten hat Slomka hinter sich gelassen. "Das belastet mich nicht. Es motiviert mich, wenn ich kritisch beäugt werde", sagte der 46 Jahre alte Trainer.