Kiel/Hamburg (dpa/lno) - Steigende Preise für die Fahrgäste und trübe Aussichten für die Branche: Das Taxi-Gewerbe ist in unruhige Zeiten geraten. Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in Schleswig-Holstein und Hamburg ergab, könnte es im Norden nicht nur höhere Tarife geben, sondern wahrscheinlich auch eine Verkleinerung der Taxiflotte. Wachsende Kosten, Konkurrenzdruck und der neu beschlossene Mindestlohn machen der Branche zu schaffen. Wer nachts am Wochenende in einem Dorf ein Auto bestellen will, könnte künftig ganz schlechte Karten haben. "Ich befürchte, dass es zu Schwachlastzeiten in manchen ländlichen Gebieten kein Taxi mehr geben wird", sagte der Geschäftsführer des Landesverbandes, Thomas Krotz.

Mitteilung des Deutschen Taxi- und Mietwagenverbands