Hiddensee/Neubrandenburg (dpa) - Ein 46-jähriger Mann aus Hamburg, der Urlaub auf Hiddensee machte, ist am Samstag beim Baden in der Ostsee ums Leben gekommen. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, hatten andere Badegäste am Strand von Vitte den leblos im Wasser treibenden Mann entdeckt und Alarm geschlagen. Wiederbelebungsversuche eines Rettungsschwimmers und des herbeigerufenen Notarztes seien erfolglos geblieben.

Die genauen Umstände des Unglücks und auch die Todesursache seien noch unklar, sagte ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums in Neubrandenburg. Eine Obduktion des Leichnams solle klären, woran der Mann gestorben ist.

Erst am Montag war auf Usedom ein 70-jähriger Urlauber aus Sachsen in der Ostsee ertrunken. Er hatte laut Polizei versucht, den Ball seiner Enkelin aus dem Wasser zu holen und Zeugenaussagen zufolge dann gesundheitliche Probleme bekommen. Ein Notarzt stellte später Tod durch Ertrinken fest.