Hamburg/Frankfurt/Main (dpa) - Die Organisation Pro Asyl lehnt den Hamburger Vorstoß ab, mehr Flüchtlinge zugunsten der Großstädte auf dünner besiedelte Regionen zu verteilen. "Alle reichen Großstädte beziehungsweise auch die Stadtstaaten (...) müssen generell alle sozialen Hausaufgaben auf ihrem Territorium erledigen können", sagte Vize-Geschäftsführer Bernd Mesovic heute in Frankfurt/Main auf dpa-Anfrage. Es könne doch keine Lösung sein, die Menschen etwa in Plattenbauten in Mecklenburg-Vorpommern unterzubringen - selbst wenn die Hansestadt dafür zahlen würde. "Man kann seine sozialen Probleme doch nicht outsourcen."

Informationen zur Verteilung der Asylbewerber auf die Länder

Asylzahlen für das erste Halbjahr 2014

Asylzahlen 2013

Informationen des Bundesinnenministeriums zu Asylverfahren in Deutschland

Pro Asyl