Hamburg (dpa/lno) - Im Hamburger Prozess gegen einen 34-Jährigen, der seine Ex-Freundin aus enttäuschter Liebe beinahe umgebracht haben soll, wird heute die Aussage des Opfers erwartet. Der Angeklagte hatte beim Prozessauftakt vor dem Landgericht der Hansestadt gestanden, der Frau zahlreiche wuchtige Messerstiche versetzt zu haben. Der Mann steht wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung vor Gericht. Laut Anklage soll er das Opfer regelrecht überrumpelt haben: Er tauchte demnach am Morgen des 16. Januar bei seiner ehemaligen Partnerin auf, als sie ihren siebenjährigen Sohn gerade zur Schule bringen wollte. Nach Darstellung der Staatsanwaltschaft soll er der Frau dann mindestens 20 Stiche und Schnitte zugefügt haben. Ärzte konnten das Leben des Opfers nur mit einer Notoperation retten.