Hamburg (dpa/lno) - Die Hitzewelle hat in der Unterelbe ein Fischsterben ausgelöst. Meerforellen, Aale, und Stinte sterben den Erstickungstod. Besonders betroffen sei der Bereich um Wedel, sagte der Hamburger BUND-Sprecher Paul Schmid am Donnerstag. Dort seien in den vergangenen Tagen sogenannte Sauerstoff-Löcher mit weniger als 1,5 Milligramm Sauerstoff pro Liter gemessen worden - zu wenig zum Überleben der Fische. Der Grenzwert liege bei 3 Milligramm. "Wir sind im Moment im orangenen Bereich", sagte Schmid. Einer der Gründe für das Fischstreben sei die verstärkte Algenblüte in der Oberelbe. Zuvor hatte das "Hamburger Abendblatt" darüber berichtet.