Hamburg (dpa/lno) - Sieben Monate nach den Krawallen rund um eine Demonstration für den Erhalt des linksautonomen Kulturzentrums "Rote Flora" muss sich ein 21 Jahre alter Mann ab Mittwoch (15.15 Uhr) vor dem Hamburger Landgericht wegen schweren Landfriedensbruchs verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, bei den Ausschreitungen am 21. Dezember 2013 Pflastersteine auf Polizisten geworfen zu haben. Verletzt habe der Angeklagte jedoch niemanden. Bei den Krawallen waren 120 Polizisten verletzt worden, 19 davon schwer. Aus dem linken Lager hieß es, rund 500 Demonstranten seien verletzt worden. Die Polizei hatte die Demo kurz nach Beginn gestoppt. Demonstranten kritisierten ein übermäßig hartes Vorgehen der Beamten.