Hamburg (dpa) - Die bevorstehende Verschärfung der Umweltregeln auf Nord- und Ostsee wird die Reederei Maersk rund 200 Millionen US-Dollar kosten. Diese Mehrkosten werde Maersk im Rahmen des Treibstoffzuschlags an seine Kunden weitergeben, sagte Deutschland-Chef Jens-Ole Krenzien am Donnerstag in Hamburg. Der erlaubte Schwefelgehalt im Schiffstreibstoff sinkt in Nord- und Ostsee und in Nordamerika ab 2015 um 90 Prozent von 1,0 auf 0,1 Prozent. Maersk werde deshalb rund 650 000 Tonnen schwefelarmen Schiffsdiesel kaufen, der pro Tonne rund 300 Dollar mehr kostet als der bisher verwendete Treibstoff.

Nachhaltigkeitsbericht Maersk-Konzern (engl.)