Hamburg (dpa/lno) - Deutschland ist dazu bereit, weitere verletzte ukrainische Soldaten zu behandeln, wenn die ukrainische Regierung darum bittet. Der Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestages, Hans-Peter Bartels, sagte am Mittwoch im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, er könne sich vorstellen, dass die Behandlung der 20 verletzten Ukrainer "nicht die letzte Aktion dieser Art" sei. "Das ist ein sichtbares Zeichen von Solidarität mit der Ukraine", sagte der SPD-Politiker. Am Dienstagabend war eine Bundeswehr-Maschine mit Verwundeten in Berlin gelandet. Sie werden außer in Hamburg in den Bundeswehrkrankenhäusern in Berlin, Ulm und Koblenz behandelt.

Pressemitteilung Sanitätsdienst