Hamburg (dpa) - SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat Russland und die Ukraine angesichts eines drohenden Krieges zu weiteren Verhandlungen aufgefordert. Es müssten alle Gesprächsmöglichkeiten weiter genutzt werden, sagte Oppermann am Mittwoch am Rande der Klausurtagung der SPD-Bundestagsfraktion in Hamburg. "Es ist eine sehr gefährliche Situation und es darf nicht zum offenen Ausbruch eines Krieges zwischen Russland und der Ukraine kommen." Gleichzeitig zeigte er sich vorsichtig optimistisch über Meldungen zu einer Waffenruhe. "Wir würden uns freuen, wenn die Nachrichten über Feuerpause und Waffenstillstand am Ende wirklich zutreffen würden." Oppermann rief Russlands Präsidenten Wladimir Putin zudem zur Mäßigung auf: "Ich habe überhaupt kein Verständnis für die Kraftmeiereien."