Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hat den Bund angesichts der Herausforderungen im Wohnungsbau zu Änderungen in der Baugesetzgebung aufgefordert. "Das bedeutet, mehr Dichte zuzulassen, mehr Nähe von Gewerbe und Wohnraum, weil ja heutige Umweltschutzqualitäten erreicht werden können trotz dieser Nähe", sagte Scholz am Mittwoch am Rande einer Klausur der SPD-Bundestagsfraktion in Hamburg. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann, der sich mit Scholz und Fraktionsmitgliedern zuvor die Hafencity angesehen hatte, nannte Hamburg ein Beispiel dafür, "dass man zusätzliche Wohnungen und bezahlbare Mieten zusammenbringen kann". Scholz will jedes Jahr mindestens 6000 Wohnungen errichten lassen, ein Drittel davon soll geförderter Wohnungsbau sein.