Hamburg (dpa/lno) - Die Grünen können sich nur dann eine Unterstützung der Hamburger Olympia-Bewerbung vorstellen, wenn das Internationale Olympische Komitee (IOC) seine Vergabepolitik ändert. "Nicht die Städte müssen sich an Vorgaben des IOC anpassen
und sich ihnen unterwerfen, das IOC und die Spiele müssen sich an die Städte anpassen", heißt es in einem am Mittwoch veröffentlichten Vorschlag des Landesvorstands, der auf der Mitgliederversammlung am 27. September ins Grünen-Wahlprogramm für die Bürgerschaftswahl aufgenommen werden soll.

"Wir wollen keine Olympischen Spiele, wenn diese für Hamburg
ein unkalkulierbares Kostenrisiko bedeuten", erklärte der Partei-Vorstand. Die Grünen seien nicht prinzipiell gegen Olympische Spiele und würden sich auch gerne überzeugen lassen. Sie machten aber auch zur Bedingung, dass die Hamburger "die Möglichkeit haben, sich in einer Abstimmung zu äußern". Hamburg und Berlin hatten am Montag ihre Pläne für eine mögliche Olympia-Bewerbung 2024 oder 2028 präsentiert.

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