Magdeburg/Hamburg (dpa) - Das Land Sachsen-Anhalt verzichtet auf eine Schadenersatzklage gegen einen Hamburger Schüler, der vor einem Jahr das Landesportal im Internet lahmgelegt hatte. "Es sind keine bezifferbaren Schäden entstanden", sagte Vize-Regierungssprecher Rainer Metke. Die nach dem Angriff vorgezogene Umrüstung der Rechner war zudem ohnehin schon geplant. Auch strafrechtlich ging es für den damals 18-Jährigen relativ glimpflich aus. Die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren nach der Einleitung von Erziehungsmaßnahmen ein, wie eine Sprecherin auf Anfrage sagte.

Landesportal Sachsen-Anhalt

Hintergrund zur Angriffsmethode

Jugendgerichtsgesetz Paragraf 45, Absatz 2