Hamburg (dpa/lno) - Am bundesweiten Tag der offenen Moschee haben Muslime in Hamburg zu einem Besuch in ihre Gebetshäuser eingeladen. Gemeindemitglieder wollen Andersgläubigen die friedliche und tolerante Seite des Islam vorstellen, erklärte der Sprecher der Veranstalter, Asif Malik, am Freitag in Hamburg. Daneben laden die Gemeinden zu Führungen, Vorträgen, Ausstellungen oder zur Besichtigung muslimischer Gebete ein. Thematisch sollen gesellschaftliche Streitthemen zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen diskutiert werden: Vor dem Hintergrund der Kämpfe der IS-Terrormiliz in Syrien und im Irak stehen der Dschihad und der weltweite islamistische Terror auf der Agenda. 2013 hatten laut Veranstalter etwa 1000 Menschen die Hamburger Moscheen besucht.

Koordinationsrat der Muslime zum Tag

Deutsche Islam Konferenz, muslimisches Leben in Deutschland