Hamburg (dpa) - Mit der Verleihung von fünf Preisen und der Vorführung des Abschlussfilms "Timbuktu" ist am Samstagabend das 22. Hamburger Filmfest zu Ende gegangen. Als bester politischer Film wurde "Children 404" der russischen Regisseure Pavel Loparev und Askold Kurov geehrt. Die schwedischen Regisseurein Maria Blom wurde auf der von Julia Westlake moderierten Veranstaltung für ihren Streifen "Hallåhallå" mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Festivalchef Albert Wiederspiel zeigte sich am Abend zufrieden mit den vergangenen 10 Tagen und Nächten. "Trotz geradezu sommerlicher Temperaturen war das Hamburger Publikum voll dabei - die vielen ausverkauften Vorstellungen sind der Beweis", sagte er, bevor das Licht im Saal gelöscht wurde und zum Abschluss Abderrahmane Sissakos Film "Timbuktu" über die Ausbreitung des islamischen Fundamentalismus um Timbuktu gezeigt wurde.

Filmfest Hamburg