Hamburg (dpa/lno) - Rettungsaktion für eine kranke Robbe: Mehr als ein Dutzend Feuerwehrleute waren am Mittwoch in der Nähe des Museumshafens Oevelgönne in Hamburg im Einsatz, um eine Robbe aus der Elbe zu retten. Spaziergänger hatten das sichtlich erkrankte Tier im Wasser gesehen und die Feuerwehr alarmiert. Den Feuerwehrleuten, die aus Sorge vor einer möglichen Infektion in Schutzanzügen anrückten, gelang es schließlich, die Robbe zu fangen, wie ein Sprecher sagte. Die Robbe wurde Schwanenvater Olaf Nieß übergeben und dann in eine Quarantänestation gebracht. Robben kommen an der Elbe bei Hamburg nicht alltäglich vor, aber von Zeit zu Zeit tauchen sie auch hier auf. An der Nordsee werden zurzeit immer wieder tote Seehunde gefunden, die vermutlich an einem Influenzavirus verendet sind. Seehunde sind eine Robbenart.