Hamburg (dpa/lno) - Das erste Drittel des Volksentscheids zur Rekommunalisierung der Hamburger Energienetze ist umgesetzt. Die Stadt und die Stromnetz Hamburg GmbH unterzeichneten am Mittwoch einen 20 Jahre laufenden Konzessionsvertrag. Das zu 100 Prozent öffentliche Unternehmen darf damit von Januar an Hamburgs Straßen und Wege für seine Kabel und Leitungen nutzen. Im Gegenzug bekommt Hamburg dafür nach Einschätzung von Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD) bis 2019 jährlich 90 bis 96 Millionen Euro. Zuvor hatte die Stadt ihre 25,1 Prozent-Beteiligung an den Stromnetzen für mindestens 655 Millionen Euro - wie im Volksentscheid verlangt - auf 100 Prozent erhöht. Für das Gasnetz rechnet Blankau noch in diesem Jahr mit einer Lösung, die Entscheidung für das Fernwärmenetz soll 2019 fallen.