Bremen (dpa) - Wer sich auf hoher See verletzt oder krank wird, kann künftig schneller als bisher auf die Unterstützung eines Notarztes hoffen - zumindest per Ferndiagnose. Wenn ein Schiff oder eine Offshore-Plattform für Retter nicht schnell erreichbar ist, soll professionelle Hilfe per Telemedizin kommen. Dazu haben sich die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, die Berliner Uni-Klinik Charité und das Unfallkrankenhaus Berlin in einem Projekt zusammengeschlossen. Herzstück sind die Übertragung von medizinischen Daten und eine Videoverbindung, wie die Beteiligten am Donnerstag in Bremen erläuterten. Notärzte in Berlin können dann über einen virtuellen Schockraum Diagnosen stellen und eine Therapie beginnen.

DGzRS

Gesellschaft für Maritimes Notfallmanagement

Global Health Care