Laatzen/Hamburg (dpa/lno) - Die Chemiearbeitgeber in Norddeutschland klagen kurz vor dem Start der neuen Tarifrunde über mehrere heikle Vorzeichen für die Verhandlungen. "Wir rechnen mit einer sehr harten Runde, in der es diesmal auch inhaltlich noch schwieriger wird", sagte der Chef des Arbeitgeberverbandes Chemie Nord, Jochen Wilkens, der Deutschen Presse-Agentur. So sehe die Mehrheit der Unternehmen in Niedersachsen, Hamburg und Schleswig-Holstein laut einer Umfrage kaum Spielraum für Zugeständnisse und fürchte bereits heute viele Belastungen im neuen Jahr. Die Gewerkschaft IG BCE hält dagegen nicht nur bis zu 5 Prozent Einkommensplus für finanzierbar, sondern auch eine Drei- oder Viertagewoche für ältere Arbeitnehmer.

Forderungen der IG BCE

Kritik Chemie Nord