Hamburg (dpa/lno) - Handball-Bundesligist HSV Hamburg hat den Vertrag mit Jens Häusler aus arbeitsrechtlichen Gründen fristgerecht zum 30. Juni 2015 gekündigt, will mit dem Interimstrainer aber im Januar über die weitere Zusammenarbeit verhandeln. "Grund der Kündigung ist nicht die Arbeit von Jens beim HSV oder die Ergebnisse der Vergangenheit. Damit sind wir alle äußerst zufrieden. Es hat nur arbeitsrechtliche Gründe, sonst keine", sagte Geschäftsführer Christian Fitzek. Und ergänzte am Sonntag: "Ein unbefristeter Vertrag als Trainer ist im Profisport absolut unüblich und soll bei Jens angepasst werden."

Zu Jahresbeginn wird sich der HSV mit Häusler über das Tätigkeitsfeld der U23 und des Profi-Teams austauschen "und Ergebnisse vermelden", teilte der Club am Tag nach der unglücklichen 25:26-Niederlage gegen die Rhein-Neckar Löwen mit. "Eine Kündigung zu diesem Zeitpunkt, nach so einem Spiel, ist sehr unglücklich", meinte Häusler zwar. "Aber hier geht es darum, wie wir in Zukunft zusammenarbeiten werden. Dafür setzen wir uns Anfang des Jahres zusammen."

Mitteilung HSV Hamburg