Hamburg (dpa/lno) - Der Angeklagte im sogenannten Hamburger Hammer-Mord-Prozess ist nach Medienberichten zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren wegen Totschlags verurteilt worden. Das Landgericht sah es demnach am Montag als erwiesen an, dass der 65-Jährige seinen 71-jährigen Mieter in Hamburg-Eppendorf mit Hammerschlägen getötet hat. Außerdem wurde der Verurteilte in die Psychiatrie eingewiesen. Die Kammer sah es als erwiesen an, dass der Villenbesitzer an einer Psychose leidet und seinen Mieter aus einem Wahn heraus getötet hat. Hintergrund war ein langjähriger Streit mit dem Opfer über Nebenkosten und Mängel an dem Mietobjekt. Nach Überzeugung des Gerichts überfiel er den Mieter schließlich im Februar im Treppenhaus und tötete ihn mit Hammerschlägen auf den Schädel. Im Anschluss holte er ein Messer und stach zusätzlich auf Hals und Oberkörper ein.