Hamburg (dpa/lno) - Nach einer ersten Plakatkampagne allein mit ihrer Spitzenkandidatin Katja Suding (39) unter dem Motto "Unser Mann für Hamburg" bringt die Hamburger FDP jetzt auch Inhalte in den Wahlkampf ein. Als Topthema präsentierte Suding am Mittwoch die Bildungspolitik. Die vom Senat angestrebte Inklusion an den Schulen, also der gemeinsame Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern, sei fast gescheitert, sagte Suding. "Die Förderschulen wären eine gute Alternative gewesen."

Die FDP-Landeschefin warnte zugleich vor einem "Kaputtsparen" der Hochschulen. Als weiteren Schwerpunkt des Wahlkampfs nannte sie die Wirtschaftspolitik. "Wir brauchen eine Willkommenskultur für Gründer und Start-ups", betonte sie. Dem Senat warf sie ferner ein "Gemurkse" bei der Verkehrspolitik vor.