Hamburg (dpa/lno) - Straßenbau und Fachkräfte stehen bei den Forderungen der Handelskammer an die Politiker der Hamburger Bürgerschaftswahl ganz oben. "Die Mittel für Unterhaltung und Erneuerung von Straßen, Brücken und Tunneln sollten auf 125 Millionen Euro pro Jahr aufgestockt und bis 2020 fortgeschrieben werden", verlangte der Hauptgeschäftsführer der Kammer, Hans-Jörg Schmidt-Trenz. Baustellen müssten untereinander besser abgestimmt und mit Versorgern für Gas, Wasser und Strom besser koordiniert werden.

Insgesamt sieht die Handelskammer den dringendsten Handlungsbedarf für die kommende Legislaturperiode bei der Verkehrs-, Stadtentwicklungs- und Infrastrukturpolitik. Aber auch im Bildungsbereich und in der Schulpolitik kann nach Auffassung der von der Kammer vertretenen Unternehmen nachgebessert werden. Sie verlangen auch eine verlässliche und bezahlbare Energieversorgung.

Wahlforderungen Handelskammer