Hamburg (dpa/lno) - Die Stadt Hamburg will das Verbot des Verwaltungsgerichts zum Umbau des ehemaligen Kreiswehrersatzamts im vornehmen Harvestehude in ein Flüchtlingsheim nicht hinnehmen. Das Bezirksamt Eimsbüttel werde beim Oberverwaltungsgericht Beschwerde einlegen, teilte das Amt am Freitag mit. Als Baugenehmigungsbehörde halte es an seiner Rechtsauffassung fest, dass Einrichtungen für soziale Zwecke auch im Baustufenplan Harvestehude/Rotherbaum zulässig sind. Unabhängig davon werde es jedoch dem Beschluss folgend einen vorläufigen Baustopp verhängen. Das Verwaltungsgericht hatte zuvor einem Eilantrag von Anwohnern stattgegeben und auf den Bebauungsplan verwiesen, der das Gebiet an der Sophienterrasse als besonders geschütztes Wohngebiet ausweise.