Hamburg (dpa/lno) - Eine Zigarette vor einem Schnellrestaurant hat die Bundespolizei im Hamburger Hauptbahnhof auf die Spur eines mit Haftbefehl gesuchten Mannes gebracht. Die Beamten hatten den 55-Jährigen am Montagabend zunächst nur ermahnt und auf das Rauchverbot aufmerksam gemacht. Als dieser daraufhin die Polizisten beschimpfte, überprüften sie seine Personalien. Ergebnis: Der Hamburger war bereits wegen Widerstands gegen Polizeibeamte zur Festnahme ausgeschrieben. Nun müsse er damit rechnen, noch eine 18-monatige Haftstrafe abzusitzen, weil er gegen Bewährungsauflagen verstoßen habe, teilte ein Sprecher der Bundespolizei am Dienstag mit. Verschiedene Staatsanwaltschaften suchten den Mann auch wegen gefährlicher Körperverletzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

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