Hamburg (dpa/lno) - Erstmals kommen beim Derby-Meeting vom 27. Juni bis zum 5. Juli 2015 alle Änderungen an Hamburgs Galopprennbahn zum Tragen. Der Hamburger Renn-Club ließ auf der Zielgeraden die Außen- und Innenbahn zusammenlegen. Die trennende Hecke ist auf dieser Geraden verschwunden, nach fast einem Jahr hat sich der Boden an den "Nahtstellen" gesetzt. "Wir haben damit auf der Zielgeraden eine über 40 Meter breite Bahn und wir können die Innenbahn besser nutzen. Die bisherige Begrenzung auf 12 Starter entfällt, die Zahl kann dann auf 14 Starter heraufgesetzt werden", sagte der Vereinsvorsitzende Eugen-Andreas Wahler.

Für das mit 650 000 Euro dotierte 146. Deutsche Derby am 5. Juli stehen aktuell 77 dreijährige Pferde im Aufgebot, darunter mit Gestüt Karlshofs Let's Dance eine Stute zwischen 76 Hengsten.

Eine weitere Nachricht kam aus Frankreich und betrifft auch die wirtschaftliche Grundlage des Derby-Meetings. Generell hat die französische Wettgesellschaft PMU die Zusammenarbeit mit den deutschen Rennbahnen von 35 Renntagen auf 51 Renntage in 2015 ausgebaut. Von dieser Erweiterung profitiert das Derby-Meeting, weil vier zusätzliche PMU-Rennen stattfinden werden.

Eine Aufwertung erfährt das Seejagdrennen über 3600 Meter. Weil das Hindernisrennen im vergangenen Jahr wegen der Witterungsbedingungen ausfiel, ließ Sponsor Alpine Motorenöl die Dotierung von 10 000 Euro stehen und erneuerte das Engagement. Wahler: "Damit ist das Seejagdrennen am 30. Juni nun mit 20 000 Euro dotiert, und das ist unglaublich reizvoll."

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