Hamburg (dpa/lno) - Der zurückgetretene Hamburger CDU-Landeschef Marcus Weinberg hat Fehler in seiner vierjährigen Amtszeit eingestanden. Strategie und Kampagne des Wahlkampfes seien falsch gewesen, sagte Weinberg am Donnerstagabend vor rund 200 Parteimitgliedern. Das hätte er verhindern müssen. Die Partei müsse nun mit neuen Köpfen und Ideen versuchen, die verlorenen Wählerstimmen zurückzuholen. Bei der Bürgerschaftswahl hatte die CDU mit 15,9 Prozent der Stimmen ihr schlechtestes Ergebnis erzielt. Drei Tage nach dem Wahldebakel war Weinberg von seinem Amt zurückgetreten.