Hamburg (dpa/lno) - Die Binnenalster im Lichterglanz: Tausende Hamburger haben am Freitagabend mit einem Alsterfeuer ihre Begeisterung für Olympische Spiele in der Hansestadt gezeigt. Rund um die Binnenalster hielten Menschen eine brennende Fackel gen Himmel. Die Polizei sprach von etwa 20 000 Teilnehmern. Alles sei friedlich verlaufen.

Der Sprecher der Olympia-Initiative, Sebastian Holder, zeigte sich begeistert. Es sei unfassbar, wie viele Menschen mitgemacht hätten. Der Andrang nach den Fackeln sei riesig gewesen. Von den 32 000 Fackeln seien gegen 1830 Uhr nur noch etwa 8000 übrig gewesen. Rund um die Binnenalster standen die Menschen dicht gedrängt mit ihren Fackeln. Über der Binnenalster erstrahlte ein Feuerwerk.

Die Idee zu diesem "Olympischen Alsterfeuer" stammt von den Zwillingsbrüdern Braun, den Chefs vom Miniatur-Wunderland in Hamburg. Die olympiabegeisterten Modelleisenbauer hatten gehofft, dass möglichst viele Hamburger eine Fackel als Zeichen ihrer Zustimmung für Olympia entzünden würden. Mit der Aktion wollten die Organisatoren vor allem Skeptiker noch überzeugen.

Von Sonntag an lässt der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) in einer Meinungsumfrage ermitteln, wie hoch die Zustimmung der Hamburger für Spiele an der Elbe ist. Sie ist ein entscheidender Baustein für die DOSB-Entscheidung, ob er sich mit Hamburg oder Berlin um Sommerspiele 2014 bewirbt. Diese fällt endgültig am 21. März.

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