Hamburg (dpa/lno) - Der Bundestagsabgeordnete Rüdiger Kruse will neuer Landesvorsitzender der Hamburger CDU werden. Nach der Niederlage seiner Partei bei der Bürgerschaftswahl wolle er für eine Stadt kämpfen, die nicht nur verwaltet wird, sagte der 53-Jährige am Samstag in Hamburg. Zu den Themen, die er dabei besonders bearbeiten wolle, zählte der Christdemokrat Industrie, Handel und Gewerbe sowie Kultur und Hochschulen. Der bisherige Landesvorsitzende Marcus Weinberg war vergangene Woche zurückgetreten. Kommendes Wochenende will der CDU-Landesvorstand über die Wahl eines neuen Vorsitzenden beraten.