Hamburg (dpa/lno) - Neun Verdächtige sollen für die Brandanschläge auf die "Hamburger Morgenpost" ("Mopo") und eine Schule in Hamburg verantwortlich sein. Polizei und Staatsanwaltschaft durchsuchten am Mittwoch zwölf Wohnungen und Gebäude, wie die Behörden mitteilten. Alle Verdächtigen seien bereits kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten, hieß es - sie kämen "aus dem nahen Tatortumfeld" mit Verbindungen zur angegriffenen Schule. Die neun Männer im Alter von 16 bis 21 Jahren wurden erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen. Die Brandstiftung bei der "Mopo" nur wenige Tage nach dem Terroranschlag auf das Pariser Satiremagazins "Charlie Hebdo" hatte auch international für Empörung gesorgt.

Artikel der Mopo