Hamburg (dpa/lno) - Die Hamburg Freezers haben trotz Verletzungspechs im Playoff-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) den nächsten Schritt Richtung Halbfinale gemacht. Das Team von Trainer Sérge Aubin bezwang die Düsseldorfer EG am Freitagabend vor heimischer Kulisse im fünften Viertelfinalspiel mit 4:2 (1:0, 0:1, 3:1) und zog in der Gesamtwertung der Serie "Best of Seven" auf 3:2 davon. Das sechste und möglicherweise entscheidende Spiel findet am Sonntag (14.30 Uhr) in Düsseldorf statt.

Morten Madsen (48. Minute, 53.), Thomas Oppenheimer (11.) und Adam Mitchell (60.) erzielten vor 8814 Zuschauern die Tore für die Norddeutschen, die einmal mehr auf einige Leistungsträger verzichten mussten. Alexander Thiel (38.) und Michael Davies (55.) trafen für die Rheinländer.

Auch ohne die verletzten Jerome Flaake, Dimitrij Kotschnew, Patrick Pohl, Bretton Stamler, Brett Festerling und Phil Dupuis sowie den noch gesperrten Nico Krämmer bestimmten die Freezers von Beginn an das Geschehen und wurden für ihre Bemühungen auch mit dem frühen Führungstreffer belohnt. Die Freude darüber währte aber nur bis Mitte des zweiten Drittels, als Thiel praktisch mit der ersten Chance der Gäste zum Ausgleich einschoss.

In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der Madsen die Hausherren in Überzahl wieder auf die Siegerstraße brachte. Der zweite Treffer des 28 Jahre alten Angreifers schien die Weichen endgültig zu stellen, eher der Anschlusstreffer der DEG noch einmal spannend machte. Mitchells Tor in Unterzahl brachte dann in der Schlussminute die Erlösung für die Freezers-Fans.

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