Kiel (dpa/lno) - Der deutsche Handball-Rekordmeister THW Kiel empfängt heute den Erzrivalen Flensburg-Handewitt zum Achtelfinalrückspiel in der Champions League. Auf dem Papier verspricht das 82. Schleswig-Holstein-Derby im Handball so wenig Spannung wie selten zuvor, denn die "Zebras" haben dank des 30:21-Hinspielsiegs in Flensburg ein komfortables Neun-Tore-Polster.

SG-Trainer Ljubomir Vranjes, der die Königsklasse im Vorjahr mit seinem Team gewann, hat den Viertelfinaleinzug schon abgehakt. "Im Moment wähne ich mich drei Jahre zurückgeworfen, wir haben nicht mehr die alte Qualität im Kader", sagte der Schwede. Zumindest aber soll die Partie in der ausverkauften Sparkassenarena der Auftakt für einen neuen Entwicklungszyklus sein. THW-Coach Alfred Gislason lässt sich nicht einlullen und fordert von seinem Team nicht nur ein Verwalten des Ergebnisses, sondern einen weiteren Sieg. Dafür hat der strenge Isländer sogar untypisch drei freie Tage als Belohnung ausgelobt.

Vorbericht auf der Internetseite des THW Kiel