Hamburg (dpa/lno) - Die Kritiker der Hamburger Olympia-Bewerbung formieren sich. Bei einer sogenannten offenen Plattform haben nach Angaben des Internet-Blogs (N)Olympia in Hamburg am Samstagabend rund 150 Menschen beraten, wie sie "gemeinsam den Olympia-Wahnsinn stoppen" können. Zugleich kündigten sie an, vor dem geplanten Referendum im Herbst über die Folgen von Sommerspielen 2024 informieren zu wollen. "Wir werden zeigen, dass es in Hamburg eine starke Opposition gegen Olympische Spiele gibt", heißt es in einer verabschiedeten Resolution.

Als Argumente gegen Olympia führten die Kritiker unter anderem Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe, die Versiegelung von Flächen und einen "Ausverkauf der Stadt" an das Internationale Olympische Komitee (IOC) an. Am 21. März hatte der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) beschlossen, mit Hamburg (und nicht mit Mitbewerber Berlin) in das internationale Bewerbungsrennen um die Sommerspiele 2024 zu gehen.

Resolution

(N)Olympia

Bündnis Etwas Besseres als Olympia