Kiel (dpa/lno) - Mit großer Freude hat die Stadt Kiel auf die Entscheidung reagiert, als Segel-Standort an der Hamburger Olympia-Bewerbung teilzunehmen. "Heute ist ein grandioser Tag für die Landeshauptstadt", sagte Bürgermeister Peter Todeskino am Montag. "Wir sind stolz wie Bolle." Zuvor hatten der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB), die Stadt Hamburg und der Deutsche Segler-Verband (DSV) bekanntgegeben, dass Kiel das Rennen um die olympische Segelwettbewerbe für sich entschieden hat. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer habe die Nachricht im vatikanischen Museum in Rom erreicht, sagte Todeskino. Er habe sich ebenfalls "grenzenlos gefreut".

Neben Kiel, das bereits zweimal olympische Segelwettbewerbe ausgetragen hat, hatten sich auch Lübeck-Travemünde, Rostock-Warnemünde und Cuxhaven Chancen ausgerechnet. Es sei ein ausgesprochen fairer Wettbewerb gewesen, sagte Todeskino. Er habe Respekt vor den anderen Standorten, die auch ihre Vorzüge hätten. Kiel habe allerdings das stimmigste Gesamtpaket geliefert.

Nun gelte es, sich nicht auf dem Erreichten auszuruhen, sondern mit voller Kraft die Bewerbung voranzutreiben. "Jetzt fällt der Startschuss für die Planungs- und Machbarkeitsstudien", sagte Todeskino. Auch die Bürgerbeteiligung gehe weiter. Im Herbst ist dann ein Bürgerentscheid geplant.

Olympia-Pläne Rostock

Stadt Lübeck zu Olympia

Stadt Kiel zu Olympia