Hamburg (dpa/lno) - Beim dritten bundesweiten Blitzmarathon haben sich die meisten Fahrer in Hamburg an die geltenden Tempolimits gehalten. Von den rund 400 000 gemessenen Fahrzeugen waren etwa 2000 zu schnell unterwegs, teilte die Polizei am Freitag mit.

Spitzenreiter war ein Autofahrer auf der A7. Er wurde bei der Elbtunnelausfahrt Richtung Süden mit 140 Stundenkilometern in einer Tempo-80-Zone erwischt. Ihm drohen 320 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Ein 37-jähriger Autofahrer rauschte im Elbtunnel mit einer Geschwindigkeit von 105 Stundenkilometern und unter Drogeneinfluss in die Polizeikontrolle. Der Fahrer hatte seinen Führerschein erst im vergangenen Jahr wiederbekommen, nachdem er ihn wegen eines Drogendelikts abgeben musste.

Rund 400 Polizisten waren in der Hansestadt beim ersten europaweiten Blitzmarathon 18 Stunden lang im Einsatz. An 191 Gefahrenstellen und Kreuzungen kontrollierten die Beamten ab Donnerstagmorgen die Geschwindigkeiten der Hamburger Autofahrer.

Polizeimitteilung