Heidenheim (dpa/lno) - Im Heimspiel gegen den Tabellen-16. FC St. Pauli will der 1. FC Heidenheim einen großen Schritt in Richtung Klassenverbleib machen. Zwar verringerte sich der Vorsprung auf die Abstiegszone mit dem 1:1 bei Aufstiegsaspirant Darmstadt 98 auf sieben Punkte, Trainer Frank Schmidt sieht fünf Spieltage vor Saisonende dennoch "eine richtig gute Ausgangsposition" für den Liga-Neuling. "Wir haben alles selbst in der Hand", sagte er vor der Partie gegen die Hamburger am Sonntag (13.30 Uhr/Sky).

Auch Geschäftsführer Holger Sanwald lässt sich von der Tatsache, dass der FCH derzeit die schwächste Rückrunden-Elf ist, nicht irritieren: "Das interessiert mich überhaupt nicht. Ich wäre vor der Saison vor Glück in Tränen ausgebrochen, wenn mir jemand gesagt hätte, wie wir zum jetzigen Zeitpunkt dastehen", erklärte er. Gegen St. Pauli muss Heidenheim den gelbrot-gesperrten Philip Heise ersetzen. Da in Robert Strauß und Michael Vitzthum zwei weitere Außenverteidiger angeschlagen sind, könnte es auf dieser Position eng werden.

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