Hamburg (dpa/lno) - Der Hamburger SV geht im Kampf um den Klassenverbleib in den Endspurt. Im viertletzten Spiel der Saison muss der Fußball-Bundesligist heute (15.30 Uhr) beim Tabellen-Zehnten 1. FSV Mainz antreten. Nach dem 3:2 am vergangenen Samstag haben die Hamburger neuen Mut geschöpft. Die Mannschaft habe jetzt eine andere Körpersprache, sagte Stürmer Pierre-Michel Lasogga, der gegen Augsburg seine Torflaute mit zwei Treffern beendet hat.

Trainer Bruno Labbadia wird in Mainz vermutlich auf die siegreiche Formation aus dem Augsburg-Spiel zurückgreifen. Damit ist Gojko Kacar, der den Verein am Saisonende verlassen muss, erneut im defensiven Mittelfeld gesetzt. Der 28 Jahre alte Serbe würde so zu seinem vierten Startelf-Einsatz kommen. Die zuletzt gesperrten Valon Behrami und Lewis Holtby sitzen zunächst auf der Auswechselbank. Defensiv-Allrounder Heiko Westermann wird vermutlich den Vorzug vor dem genesenen Rechtsverteidiger Dennis Diekmeier erhalten. "Wir sind da total offen. Ich entscheide so, wie ich das Gefühl habe, dass es passt", meinte der Coach.

Labbadia sieht trotz des jüngsten Sieges weiteren Aufholbedarf an mentaler Stärke. "Bei uns fehlt das Selbstverständnis, Siege einzufahren. Jeder Sieg bedarf eines enormen Kraftaktes", meinte der 49 Jahre alte Hesse.

Die Hamburger sind nach dem Samstagsspielen auf dem vorletzten Platz zurückgefallen. Mit einem Sieg über Mainz 05 würden sie aber auf den 14. Tabellenrang vorrücken.

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