Hamburg (dpa/lno) - Nach ihrem Vorschlag zur privaten Unterbringung von Flüchtlingen hat die Hamburger CDU-Politikerin Karin Prien zahlreiche Hass-Mails und Drohbriefe erhalten. Seit vergangenem Donnerstag habe sie rund 100 anonyme Nachrichten bekommen, in denen sie massiv beschimpft und bedroht wurde, teilte Prien am Dienstag mit. Zuvor hatten Medien darüber berichtet. "Rechtsradikale und Rechtspopulisten wollen mich einschüchtern", sagte die stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende. Prien hatte vorgeschlagen, dass Flüchtlinge in Zukunft auch in Privathaushalten untergebracht werden sollen. Der Staatsschutz und die Polizei ermitteln.