Hamburg (dpa/lno) - Die Fußball-Weltmeister Per Mertesacker und Horst Eckel glauben an den Klassenverbleib des Hamburger SV. "Wir brauchen doch Traditionsvereine in der Bundesliga", sagte Mertesacker am Dienstag in Hamburg. Der Profi des Londoner Spitzenclubs FC Arsenal und WM-Titelgewinner von 2014 stellte in einem Muscial-Theater an der Elbe den WM-Pokal von 1954 vor, an dessen Gewinn der inzwischen 83 Jahre alte Horst Eckel entscheidend beteiligt war.

Innenverteidiger Mertesacker hatte vor allem auch die Prestige-Duelle mit seinem Ex-Club Werder Bremen im Sinn. "Es wäre doch schade um das Nordderby", sagte der 30-Jährige, der auch dem FC St. Pauli den Verbleib in der 2. Bundesliga zutraut. Für die Kiez-Kicker und vor allem für Trainer Ewald Lienen hegt "Merte" große Sympathie: "Er hat mich damals bei Hannover 96 rausgebracht", erinnert er sich an seine Karriereanfänge im Jahr 2003. Der als Außenläufer bekannte Eckel sagte: "Es wäre schlimm, wenn der HSV absteigt. Ich kenne doch Uwe Seeler so gut. Ich glaube aber, dass sie es schaffen."

Auch für die Olympische Spiele 2024 in der Hansestadt ist Mertesacker Feuer und Flamme: "Hamburg hat sich sehr bemüht. Ich bin gespannt und sehe gute Chancen", meinte der Innenverteidiger zuversichtlich.