Hamburg (dpa/lno) - Ex-Nationaltorhüter René Adler vom Hamburger SV geht nach sieben Punkten aus den jüngsten drei Spielen voller Zuversicht in das Saisonfinale der Fußball-Bundesliga. "Wir sind hier alle davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Wir haben es in der eigenen Hand und wollen es ohne Relegation schaffen", sagte der 30 Jahre alte Keeper nach dem Training am Dienstag zum Abstiegskampf, in den noch sechs Clubs verstrickt sind. Der HSV tritt am Samstag beim Mitrivalen VfB Stuttgart an und empfängt eine Woche später in der heimischen Arena den Europa-League-Anwärter Schalke 04.

Dass sich der Traditionsclub unter Trainer Bruno Labbadia vom letzten auf den 14. Rang vorgearbeitet hat, schreibt er vor allem dem neuen Coach zu. "Er lebt die Leidenschaft vor", sagte Adler. Als Basis für den zurückgekehrten Erfolg sieht der Routinier darüber hinaus die "große Geschlossenheit" innerhalb des Teams aus der Hansestadt an.

Hoffnungen auf einen Startelf-Platz beim Gastspiel in Stuttgart darf sich Ivo Ilicevic machen. Der offensive Mittelfeldakteur, der gegen den SC Freiburg (1:1) wegen einer Muskelquetschung im Oberschenkel fehlte, absolvierte ein individuelles Programm. Die verletzten Profis Valon Behrami, Nicolai Müller und Cléber mussten hingegen weiter pausieren. Und Johan Djourou musste am Nachmittag die zweite Einheit abbrechen. Er verließ mit einem bandagierten Knöchel das Feld.

HSV-Mitteilung