Hamburg (dpa/lno) - Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) stellt heute den Verfassungsschutzbericht 2014 für die Hansestadt vor. Zusammen mit Verfassungsschutzchef Torsten Voß will er dabei erläutern, wie sich die extremistische Szene im vergangenen Jahr entwickelt hat. 2013 hatte der Verfassungsschutz einen deutlichen Anstieg linksextremistischer Straftaten beobachtet. Die Zahl der rechtsextremistischen Straftaten ging dagegen leicht zurück. Für Empörung sorgte im Vorjahr die immer noch aktuelle Debatte über die Spionage des US-Geheimdiensts NSA. Innensenator Neumann sagte, eine Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen sei nun "sehr schwierig, wenn nicht unmöglich".