Hamburg (dpa) - Die deutsche Zulieferindustrie für Werften und Schiffbauer bereitet sich auf rauere Zeiten vor. Zwar seien die Umsätze im laufenden Jahr noch relativ stabil, doch sei mit rückläufigen Aufträgen zu rechnen, teilte die Arbeitsgemeinschaft Marine Equipment and Systems im Verband VDMA am Dienstag in Hamburg mit. Die Werften stehen vor einem tiefen Einschnitt. Im vergangenen Jahr wurden weltweit 35 Prozent weniger Schiffe bestellt. Das trifft mit einer Verzögerung von einigen Monaten auch die Zulieferer. Die Branche mit 400 Industriebetrieben und 67 000 Mitarbeitern hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 11,9 Milliarden Euro erreicht.