Hamburg (dpa/lno) - Die Hamburger Olympia-Bewerbungsgesellschaft kann ihre Arbeit offiziell aufnehmen. Wie die Senatskanzlei mitteilte, wurde am Dienstag der Gesellschaftervertrag unterzeichnet. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hält 51 Prozent der Anteile. Die übrigen Gesellschafter sind die Freie und Hansestadt Hamburg (26 Prozent), der Bund (18), das Land Schleswig-Holstein und die Stadt Kiel als Segelstandort (je 2) sowie die Hamburger Handelskammer (1). Das Stammkapital beträgt 100 000 Euro.

Geschäftsführer Nikolas Hill und sein Stellvertreter Bernhard Schwank werden nun das für den 29. November in Hamburg vorgesehene Referendum vorbereiten, in dem die Bevölkerung zur Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 befragt wird. Dazu müssen die notwendigen Unterlagen für das Internationale Olympische Komitee (IOC) in Lausanne (Schweiz) zusammengestellt werden. Abgabetermin für das erste Mini-Bid-Book ist am 8. Januar 2016.