Hamburg (dpa/lno) - Der Hamburger Verfassungsschutz beobachtet Heimkehrer aus den Bürgerkriegsgebieten in Syrien und dem Irak, hält sie aber nicht automatisch für tickende Zeitbomben. Seit 2012 seien etwa 60 Hamburger aus der islamistischen Szene dorthin gereist, 20 seien wieder hier, sagte Verfassungsschutz-Chef Torsten Voß der Deutschen Presse-Agentur. Von ihnen habe "weniger als eine Handvoll" gekämpft. "Und wenn einige dann hier wieder in die islamistische Szene zurückgehen, heißt das noch lange nicht, dass sie bis an die Zähne bewaffnet darauf warten, einen Anschlag begehen zu können." Zugleich warnte Voß vor der Propaganda für den IS im Internet und vor den Ständen der salafistischen Koran-Verteiler.