Hamburg (dpa) - Til Schweiger (51) will sich persönlich in der Hilfe für Flüchtlinge engagieren und eine vorbildliche Unterkunft bauen. "Ich werde zusammen mit Freunden zusammen ein Flüchtlingsheim aufbauen", sagte der Schauspieler und Filmemacher der "Bild am Sonntag". Anfang 2014 hätten die Freunde die Rommel-Kaserne im niedersächsischen Osterode gekauft. "Wir wollen ein Vorzeige-Flüchtlingsheim bauen. Und ich werde eine Stiftung für traumatisierte Kinder gründen."

In dem Heim solle es Freizeitangebote für Kinder, eine Sportanlage, Werkstätten und eine Näherei geben, damit die Menschen arbeiten könnten, beschrieb Schweiger das Projekt.

Auf die Frage nach der Motivation für sein Engagement sagte Schweiger: "Ich habe früher immer mit meiner Rolle als Schauspieler gehadert: Ich mache ja nur Faxen vor der Kamera und kriege dafür auch noch Geld. Jeder Polizist, jeder Soldat, jede Krankenschwester leistet mehr für die Gesellschaft. Ich vermiete nur mein Gesicht."

Erst mit seiner Funktion als Regisseur habe er das Gefühl, dass er etwas geschaffen habe, das gesellschaftliche Relevanz habe. "Jetzt schaffe ich etwas viel Relevanteres."

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