Hamburg (dpa/lno) - Ein 20-Jähriger hat vor dem Jugendschwurgericht in Hamburg die Tötung eines Mannes gestanden und sich für seine Tat entschuldigt. Das 22-jährige Opfer hatte der Lebensgefährtin des Angeklagten helfen wollen, mit der sich der mutmaßliche Täter lautstark gestritten hat. "Mir tut es so wahnsinnig leid", sagte der Angeklagte beim Prozessauftakt am Donnerstag. Auch die Familie des 22-Jährigen Opfers war anwesend. Die Richterin lobte das Verhalten. Laut Anklage hat der Mann dem Opfer mit einem Klappmesser in den Hals, den Brustkorb und die Schulter gestochen. Dabei soll er dessen Halsschlagader durchtrennt haben.