Hamburg (dpa/lno) - In der Erstaufnahmeunterkunft für Flüchtlinge in Hamburg-Wilhelmsburg sind am Mittwoch die ersten soliden Holzhäuser aufgestellt werden. Die Bauten sollen in dem Zeltdorf an der Dratelnstraße bis Monatsende alle 60 Zelte ersetzen, die nicht winterfest sind. Hier leben bislang rund 800 Menschen. In den Häusern sollen jeweils bis zu 16 Menschen wohnen. Insgesamt gab es nach Auskunft des städtischen Dienstleisters "fördern & wohnen" an drei Hamburger Standorten mehr als 2200 Plätze in nicht winterfesten Unterkünften. Sie sollen in den nächsten Wochen durch die beheizbaren Holzbauten mit Stromanschluss ersetzt werden.