Hamburg (dpa/lno) - Zahlreiche Beschäftigte des öffentlichen Diensts in Hamburg sind am Freitag in einen eintägigen Warnstreik getreten. Wegen des Warnstreiks boten zahlreiche Kitas nur Notdienste an, einige waren sogar ganz geschlossen. Ebenfalls betroffen waren unter anderem die Stadtreinigung, die Theater, die Hafenaufsicht und die Bücherhallen.

Bei einer Demonstration in der Innenstadt versammelten sich nach Polizeiangaben am Vormittag rund 2400 Menschen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Gewerkschaft Verdi verlangt für die rund 20 000 in Hamburg betroffenen Beschäftigten unter anderem sechs Prozent mehr Geld und eine Anhebung der Auszubildendenvergütung um 100 Euro.