Hamburg (dpa/lno) - Ein weiterer Vogelgrippe-Fall ist in Hamburg bei einer Möwe nachgewiesen worden. Wie die Gesundheitsbehörde am Dienstag mitteilte, wurde der Vogel am Wochenende tot auf der Binnenalster gefunden. Im Radius von mindestens drei Kilometern rund um den Fundort müsse nun ein Sperrbezirk eingerichtet werden. Die gesamte Stadt bleibe weiterhin ein Beobachtungsgebiet.

Bei der Möwe wurde am Dienstag der hochansteckende Erreger des Subtyps H5N8 durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt. 14 Hobby-Geflügelhalter im Sperrbezirk sollten direkt informiert werden. Für mindestens die nächsten 15 Tage gelte, dass Hunde und Katzen im gesamten Stadtgebiet nicht frei herumlaufen dürfen. Im November war erstmals bei drei verendeten Wildvögeln der Geflügelpest-Erreger nachgewiesen worden.

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